Logo Masholder
  • Home
  • Artikel
  • Masholder surft bald in Lichtgeschwindigkeit (Update Februar 2026)

Glasfaser-Ausbau in Masholder

Einige von euch haben Anfang April 2025 sicher den Flyer der Telekom zum Glasfaser-Ausbau im Briefkasten entdeckt. Laut dem Info-Portal der Telekom (glasfaser.telekom.de) ist der Ausbau in Masholder voraussichtlich zwischen Juli und Ende 2025 geplant.

Ende November 2025: Die Tiefbaufirma hat inzwischen mit den Arbeiten begonnen.

Interessierte können sich im Telekom-Shop vor Ort informieren, online ihren bestehenden DSL-Vertrag umstellen – oder sich als Neukunde anmelden.

Der aktuelle DSL-Vertrag sollte so lange bestehen bleiben, bis der Glasfaseranschluss aktiviert ist.

 


Tipp: Viele von euch fragen sich vielleicht, ob für den Glasfaseranschluss ein neuer Router notwendig ist. Das lässt sich im Telekom-Shop oder online über die Telekom-Verfügbarkeits- bzw. Geräteinformationen prüfen (Link).

Ob ein vorhandener Router weiterverwendet werden kann, hängt vom jeweiligen Modell und der Anschlussart ab. Router ohne integriertes Glasfaser-Modem benötigen am FTTH-Anschluss ein separates Glasfaser-Modem (ONT). Zudem muss der Router die von der Telekom verwendeten Zugangsdaten und technischen Anforderungen unterstützen.

Ältere Router – insbesondere Modelle ohne Sicherheitsupdates – sollten ersetzt werden.

2025-Oktober: Der Glasfaserausbau in Bitburg-Masholder beginnt am 1. Oktober 2025. Zunächst werden die Straßen Tannenstraße, Zur Heide, Im Wingert, Burengasse und Philippshof erschlossen. Bis voraussichtlich März 2026 ist in Masholder mit Verkehrseinschränkungen zu rechnen. Quelle: bitburg.de


2026-02-02: Die ersten Glasfaseranschlüsse in Masholder (Tannenstraße und Im Wingert) sind aktiv

Nach der Installation und Freischaltung der Glasfaser-Anschlussdose durch SSS Energie- und Netztechnik GmbH erhaltet ihr eine SMS oder E-Mail mit den nächsten Schritten zur Einrichtung.
 
Das Team der Firma ist sehr hilfsbereit und unterstützt euch bei der Einrichtung des ONT oder eures Routers. Zudem wird in der Regel eine Rolle mit 20 m Glasfaserkabel installiert. Wenn ihr entsprechende Vorbereitungen wie ein Rohr, einen Kabelkanal oder – falls erforderlich – einen Wanddurchbruch geschaffen habt, werden die Anschlüsse am gewünschten Ort montiert.

Zur Erinnerung: Die Telekom-Hilfe selbst beschreibt, dass bei FTTH/Glasfaser-Anschlüssen ein Glasfaser-Modem/ONT nötig ist, wenn der Router kein integriertes Glasfaser-Modem besitzt.

Für die Aktivierung werden diese zwei Angaben benötigt:

1. Glasfaser-ID

  • Die Kennung der Glasfaser-Anschlussdose. Diese Nummer steht direkt auf der Dose.

2. Modem-ID

  • Die Kennung des eingesetzten Glasfasergeräts.
  • Dabei kann es sich entweder um ein separates ONT (Optical Network Terminal) oder um einen Glasfaserrouter mit integriertem Glasfaser-Modem handeln, z.B. eine FRITZ!Box 5590 Fiber oder einen Telekom Speedport Smart 7. Diese Geräte benötigen kein zusätzliches ONT.
  • Für die Aktivierung wird die Modem-ID des eingesetzten Geräts benötigt. Sie befindet sich auf dem Typenschild.

Nach Abschluss des Einrichtungsassistenten kann die vollständige Aktivierung bis zu 45 Minuten dauern. In vielen Fällen ist der Anschluss jedoch deutlich schneller online. Sobald die Einrichtung abgeschlossen ist, erhaltet ihr eine Bestätigung per SMS oder E-Mail.

Beispiel: Die FRITZ!Box 5590 Fiber verfügt über ein steckbares GPON-SFP-Modul und wird mit dem beiliegenden Glasfaserkabel (LC/APC auf LC/APC) direkt an die Glasfaser-Anschlussdose angeschlossen.

Anschließend wählt ihr im Menü „Internet“ → „Zugangsdaten“ → „Internetzugang einrichten“ die Option:

„Telekom Glasfaser-Anschluss: EMPFOHLEN: Automatische Einrichtung des Internetzugangs, der Telefonie und weiterer EasySupport Dienste der Telekom Deutschland GmbH (weitere Infos unter www.telekom.de/easysupport)“.


 
Im Anschluss empfehle ich, einen Speedtest z.B. über https://bandspeed.de durchzuführen. Der Test ist werbefrei und erfolgt ohne Tracking oder IP-Protokollierung.
 
Nach aktuellem Tarif- und Verfügbarkeitsstand werden hier Anschlüsse bis 1 Gbit/s Download und 500 Mbit/s Upload angeboten. Diese basieren bei der Telekom üblicherweise auf GPON. XGS-PON (10-Gigabit-PON), das für Anschlüsse ab 2 Gbit/s erforderlich ist, wird hier derzeit nicht angeboten, siehe Telekomausbaukarte:

Das Bildschirmfoto (Stand: 2026-02-08) zeigt das Glasfasernetz im Bereich Am Boden, Tannenstraße und Im Wingert.

Quelle: Telekomausbaukarte

 


 
Hinweis zum Telekom Speedport Smart 7: Hier geht die Entwicklung leider in Richtung App-basierter Verwaltung. Die Konfiguration erfolgt nicht über ein klassisches Webinterface, sondern hauptsächlich über die Mein Magenta App. Dadurch besteht eine stärkere Abhängigkeit vom Hersteller-Ökosystem (App-Zwang).
 
Wird die App oder der zugehörige Cloud-Dienst künftig eingestellt, kann die Verwaltung des Geräts unmöglich werden. Unwahrscheinlich? Vergleichbare Fälle gab es bereits, z.B. bei Gigaset Technologies (Einstellung des Smart-Home-Cloud-Dienstes 2024 nach Insolvenz) oder bei Belkin mit der Marke Wemo (angekündigte Cloud-Abschaltungen). Viele dieser Komponenten sind damit faktisch unbrauchbar geworden und praktisch nur noch als Elektroschrott verwertbar.
 
Fazit: Solche Fälle zeigen, dass Hardware mit zwingender App- oder Cloud-Anbindung ein langfristiges Abhängigkeitsrisiko birgt. Wird der zugehörige Dienst eingestellt, können Funktionen eingeschränkt sein oder vollständig entfallen. Das sollte bei der Kaufentscheidung berücksichtigt werden.
 
Eingestellt 2026-02-08 von Jo